Zum Jahreswechsel: Vorsätze? Diese Zitate helfen

Gute Vorsätze zum Jahreswechsel: Die fasse ich schon lange nicht mehr. Dennoch ist Ende und Beginn eines Jahres eine kleine Zäsur, man blickt zurück und nach vorne. Wir haben Erwartungen, Wünsche und, ganz eingefleischt, meistens auch mindestens einen Anflug von Gedanken, was man an sich verändern sollte. Aber Veränderungen, besonders die langfristigen, sind dem Störfeuer ständiger Impulsentscheidungen ausgesetzt, welche den Vorsätzen entgegenstehen. Und es ist nun mal schwierig, anstrengend und nervend, ständig an seiner Selbstdisziplin zu arbeiten, um seine guten Vorsätze auch umzusetzen, so gut gemeint und zu befürworten sie auch sind:

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten. Alle Menschen haben gute Absichten. (George Bernard Shaw, Dramatiker)

Die Absicht ist also nicht zu loben, jeder Raucher kennt das. Das Fällen des Vorsatzes fällt leicht, und manche machen es sich dann noch leichter:

Mein guter Vorsatz für 1991? Meine guten Vorsätze weiterzuführen. (Erika Pluhar, Schauspielerin)

Ja, das wusste schon Lothar Schmidt:

Gute Vorsätze sind sehr beliebt. Sie lassen sich immer wieder verwenden. (Lothar Schmidt, Politologe)

Mit einem Zitat von Oscar Wilde kommen wir vielleicht schon einem Grundfehler guter Vorsätze auf die Spur:

Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles. Sie werden beständig zu früh gefasst. (Oscar Wilde, Schriftsteller)

Das Zitat deutet darauf hin, dass vor dem Vorsatz etwas ausgelassen wurde, etwas fehlt. Meiner Ansicht nach nämlich eine Einstellung. Eine Einstellung zu sich selbst. Kannst Du dich mit deinen Schwächen annehmen?

Schwächen verwandeln sich in Stärken, sobald man zu ihnen steht. (Andreas Tenzer, www.psp-tao.de)

Und Schwächen lassen sich leichter annehmen, sieht man sie nur im richtigen Kontext:

Euch ist gesagt worden, daß ihr gleich einer Kette so schwach seid wie euer schwächstes Glied. Dies ist nur die halbe Wahrheit. Ihr seid auch so stark wie euer stärkstes Glied. (Der Prophet von Khalil Gilbran, Schriftsteller)

Wenn wir uns so mit unseren Schwächen auseinandersetzen, werden wir vielleicht feststellen, dass wir an dem, was hinter ihnen steht, gar nichts ändern wollen. Bleibt es aber beim Vorsatz, dem Vornehmen, der Implementierungsintention, gehe kleine Schritte und falle nicht in das Schwarzweiß zwischen diktatorischer Selbstdisziplin und dem Freisagen von aller Regulierung einschließlich der Selbstregulierung. Manche Mitmenschen pendeln geradezu zwischen diesen Extremen. Betrachte die Umsetzung des Vorsatzes ncht als Kraftakt, sondern als Weg der kleinen (und manchmal größeren) Schritte, dann gelingt sie leichter.

Zu wissen, dass Veränderung möglich ist, und der Wunsch, Veränderungen vorzunehmen, dies sind zwei große erste Schritte. (Virginia Satir, Familientherapeutin)

Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag. (Konfuzius, chinesischer Philosoph)

Viel Glück auf Deinen Wegen im neuen Jahr!

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