Rilke schaut den Buddha an

Links: Portrait Rainer Maria Rilke von Paula Modersohn-Becker, 1906 – Rechts: Buddha-Amithaba-Statue

Mit Rainer Maria Rilkes Werk habe ich mich die vergangenen Jahrzehnte meines bisherigen Lebens kaum beschäftigt. Eine dunkle Erinnerung an die Schulzeit, und ein paar nebenher gehörte Vertonungen einiger seiner Gedichte, das war es dann auch schon. Obwohl ich eine ausgesprochene Leseratte bin – Gedichte lagen mir nicht. Oder besser gesagt, ich hatte dafür keine Rezeptivität. Seit ich praktizierender Buddhist bin, hat sich mein Verhältnis zur Lyrik jedoch gründlich geändert.

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