Im Test: „Echtes“ Fotobuch von Saal Digital

Fotobuch von Saal Digital

Auf Einladung des Fotobuch-Anbieters Saal Digital konnte ich ein Fotobuch bestellen und dabei die Möglichkeiten durchspielen, die der Hersteller seinen unterschiedlichen Kundenkreisen bei der Erstellung anbietet. Der Anbieter selber war mir nicht unbekannt, nur bestellt hatte ich bei ihm noch nicht. Das hatte Gründe. Ob die sich bewahrheiten, zeigt sich in meiner Testbestellung.

Das große Unterscheidungsmerkmal von Saal Digital ist die fotografische Belichtung, mit der die Fotobücher und bis auf größere Formate meisten anderen Produkte hergestellt werden. Bei der Mehrheit der anderen Fotobuchanbietern kommen Digitaldruckmaschinen (meist von HP Indigo) mit Tinte zum Einsatz, Saal belichtet auf Fotopapier von Fujifilm mit digitalen Fotolaboren. Dabei muss ich zur Ehrenrettung der Tintenstrahldruckverfahren sagen, dass die allermeisten von uns die dabei verwendete Rasterung wenn überhaupt nur unter der Lupe erkennen können. Aber das Fotografenherz schlägt natürlich eher für eine Fotobelichtung und für Fotoabzüge mit ihrer eigenen Anmutung. Mehr lesen

Kontowechsel nachhaltig gedacht

Kontowechsel

Mit 18. September 2016 gilt das neue Zahlungskontengesetz (ZKG), um eine EU-Richtline umzusetzen und den Bankkunden den Kontowechsel zu erleichtern. Viele wollen schon lange wechseln, doch die meisten scheuen den Aufwand. Nach dem jetzt eingeführten ZKG verliert der Aufwand an Schrecken. Doch wohin wechseln?

Wer sich einmal für eine Bank entschieden hat, bleibt ihr im Vergleich zu anderen Vertragsbeziehungen unglaublich lange treu. Ein Geschäftsmodell, von dem Zeitungsverleger für ihren Umsatzgaranten Abonnement nur träumen können. Mehr lesen

Etched in my memory: Das ikonische Antikriegsbild, das Facebook zensierte

Zensur

Eigentlich wollte ich hier kein einziges der allgemein bekannten Antikriegsbilder besprechen. Das ich es nun dennoch tue, daran ist Facebook Schuld. Für mich geht es dabei um reine Zensur, ausgeübt von der größten sozialen Plattform im Internet und damit auch dem de facto global größten Publisher.

Bekannt geworden ist diese Zensur durch das eigenmächtige Löschen dieses ikonischen Bilds durch Facebook, nachdem es die größte norwegische Tageszeitung Aftenposten auf ihrem Facebook-Kanal veröffentlicht hat. Doch es wurde auch schon zuvor zensiert. Mehr lesen

Ein Atlas der Gefühle

Gefühle

In Gruppentherapien ist es eine weitverbreitete Technik, die Teilnehmer dazu zu bringen, ihre Gefühle zu benennen. Ein einfaches „Ich fühle mich gut“ oder „Alles ok“ reicht da nicht als Antwort. Und fast immer werden bei den Patienten Widerstände zu Tage treten. Und ich behaupte, nicht nur den „Therapiebedürftigen“, sondern der Mehrheit von uns geht es so.

Zwei Dinge sind dabei zu unterscheiden: Wie gut kann ich meine Gefühle wahrnehmen? Und wie gut kann ich meine Gefühle benennen oder ausdrücken?
Das erste, die Wahrnehmung, ist etwas ganz Natürliches. Nur gibt es aber viele Mechanismen, die Wahrnehmung seiner Gefühle zu unterdrücken, Bewusstseins-Filter dafür aufzubauen, oder zu versuchen, sie zu ignorieren. Aber sie sind da (immer!), diese Gefühle, sie lassen sich nicht beiseite schieben, und sie bewirken etwas. Mehr lesen

Statt Bildfilter: Neuronale Netze machen Kunst

Bildfilter

Neue Computing-Techniken in der Bildverarbeitung faszinieren gerade Unmassen von Smartphone-Besitzern. Neben dem aktuellen Hype um Pocémon Go, der wohl erste massentauglichen Augmented-Reality-Anwendung, hat auch die aus Russland stammende App Prisma für Aufsehen gesorgt. Die macht per Artificial Intelligence (AI) aus Handy-Fotos wirklich ansehnliche Kunstwerke. Wie das geht und aussieht, welche Technik dahinter steckt und welche Alternativen es zu Prisma gibt, beschreibe ich in diesem Artikel. Mehr lesen